Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Und wieder was zu feiern!

Gratulation die Erste: Mediaspree formal versenkt
Am Sonntag beteiligten sich knapp 35.000 Menschen an dem BürgerInnentscheid, was 3,6% mehr WählerInnen als für das Quorum notwendig waren. 86,8% stimmten für den Entscheid der Initiative Mediaspree versenken! (www.ms-versenken.org) und somit eindeutig gegen die neoliberalen Umstrukturierungs- und Privatisierungspläne der Stadt. Die Mehrheit sprach sich so für eine Stadt aus, in der sie entscheiden wollen, wie sie gestaltet wird. Dies brachten am Samstag schon rund 3.500 Menschen zum Ausdruck als sie sich an der Spreeparade durch Friedrichshain-Kreuzberg entlang des geplanten Mediaspree-Areals beteiligten. Getreu dem Motto ‚Unser Kiez – Unser Ufer‘ demonstrierten und tanzten sie um die Wagen der Bar25, der Gruppe Antifaschistische Linke Berlin, der Gruppe Für eine linke Strömung mit dem Mayday-Bündnis und der Gruppe Hedonist International, ein Demowagen der Graffiti is not a crime Demo schloss sich der Parade spontan an. In Sprechchören und durch die Moderation wurde auf den Abstimmungsmodus hingewiesen. Die Bezirksverwaltung hatte versucht, den BürgerInnenentscheid zu kippen, indem sie einen zweiten undurchsichtigen Entscheid den BürgerInnen mit zur Wahl anbot. Da dieser jedoch eine Mogelpackung war, hinter der lediglich die Umstrukturierungspläne der Stadt durchgesetzt werden sollten, wurde auf der Parade auf den Abstimmungsmodus verwiesen. Für den erfolgreichen Ausgang der Wahl mögen auch die zahlreichen, unterschiedlichen Plakate ihren Teil dazu beigetragen haben. Diese wurden seit Wochen von fleißigen HelferInnen in den beiden zusammen gelegten Bezirken geklebt und verwiesen u.a. mit großen Lettern auf ein „Spreeufer für alle“, an denen die BürgerInnen gerade in den letzten Tagen wohl nicht ohne weiteres vorbei gekommen sind. (mehr…)

Prekäres Babylon

Am 15. Juli entschied das Arbeitsgericht Berlin, dass die „Neue Babylon Berlin GmbH“ verpflichtet ist dem ehemaligen und zu unrecht fristlos gekündigten Mitarbeiter Jason K. rückwirkend zwei Monatsgehälter auszuzahlen.

Wie die Firma vor Gericht bekannt gab wurde Jason gekündigt weil er einen offenen Brief an das Management und die Belegschaft des Kinos Babylon Mitte schrieb. Darin kritisierte Jason die Nichtverlängerung seines Arbeitsvertrages und machte Verbesserungsvorschläge für die Arbeitsbedingungen. Die Kinobetreiber die als linksalternative gelten, sagten Jason störe den Betriebsfrieden.

Die Richterin wies diesen Grund für eine fristlose Kündigung als unzulässig zurück und verpflichtete die „Neue Babylon Berlin GmbH“ zur Zahlung von zwei weiteren Monatsgehältern.

Es ist es nicht das erste Mal, dass das Kino „Neue Babylon Berlin GmbH“ seine Mitarbeiter unfair behandelt. „Je öfter ich über meinen Fall spreche, desto mehr höre ich auch von derzeitigen Mitarbeitern, welche Probleme sie mit dem Management des Kino Babylon Mitte haben“, erzählt Jason K. „Ich habe von früheren Fällen erfahren, in denen Mitarbeitern ohne vorherige Abmahnung und ohne Angabe eines Grundes einfach nicht mehr im Schichtsystem eingeteilt wurden, was in der Auswirkung für die Beschäftigten einer fristlosen Kündigung gleichkommt. Als ich die Geschäftsführung fragte, warum ich während meiner Beschäftigung nie Feedback erhalten habe oder eine Abmahnung bekam, bevor ich die unbefristete Kündigung erhielt, antwortete er, dass es einfacher sei Beschäftigten zu kündigen als mit ihnen über ihre Arbeitsweise zu sprechen.“

Ein aktueller Arbeitnehmer, der darum bat, anonym zu bleiben, erklärt: „Ich fühle mich ausgenutzt. Es nervt mich, dass die Menschen in dem Kino angelernt werden ohne dafür einen Cent zu bekommen. So kann die GmbH immer zum Nulltarif jeden der alten Mitarbeiter ersetzen und der Neue weiß noch nicht einmal, dass er wahrscheinlich den Kollegen, der ihn gerade anlernt, ersetzen wird.“ Weitere Unzulänglichkeiten sind das keine Urlaubstage angerechnet werden und das verpflichtende Dienstversammlungen unbezahlt bleiben. Die Minimalbezahlung beträgt 5,50 € / Stunde und verstärkt die prekäre Arbeitssituation der Mitarbeiter, wobei dies nicht untypisch für die unsicheren Arbeitsverhältnisse in diesen Branchen ist. (mehr…)

Spreeparade am Samstag!

Am Samstag, 12. 07. geht der Endspurt zum BürgerInnenbegehren in die letzte Runde. Eine Demo in der Luft, auf dem Wasser und auf der Straße steht uns bevor. Auch wir werden für den Straßenteil des Protests auch einen Wagen beisteuern. Angekündigt haben sich zudem eine Kutsche mit Band und diverse andere Wagen. Besonders gespannt können wir auf den Teil in der Luf sein. Start ist 15 Uhr an der Warschauer Brücke, die Route verläuft über die Revaler Str. bis zur Modersohnbrücke zum Osthafen, von dort über die Oberbaumbrücke nach Kreuzberg, ein Stück durch die Wrangelstraße zur Köpeniker Str., dort über die Schillingbrücke zum hässlichen Schild der O2-World. Die Abschlusskundgebung, die da stattfinden wird, ist übrigens auf dem Wasser angemeldet. Also bringt Boote, Luftmatratzen und Schwimmflügel mit!

Und was am Sonntag zu tun ist, wisst ihr ja schon (Ja! Nein! A! siehe unten). Für alle, die es am Sonntag aus irgendeinem Grund nicht zur Wahlkabine schaffen, gibt es die Möglichkeit bis Freitag 18 Uhr in einem der Bezirksämter (F‘hain oder Kreuzberg) abstimmen zu gehen. Nutzt diese!

Wir sagen: Ja! Nein! A!

Am Sonntag, 13. Juli gibt es die wohl einmalige Chance MediaSpree per BürgerInnenentscheid auf dem Stimmzettel zu versenken. Zumindest für alle, die in Friedrichshain oder Kreuzberg wohnen. Leider versucht die Bezirksverordnetenversammlung mit einer sehr hinterlistigen Strategie für Konfusion zu sorgen: Ein Gegenvorschlag, der kaum von dem Original der InitiatorInnen
zu unterscheiden ist. Die Strategie dahinter ist so simpel wie blöd: Status Quo der Planungen erhalten, kleine Parkstreifen zwischen Wolkenkratzern und Büroklötzen.

Da machen wir natürlich nicht mit und stimmen 1. Ja, 2. Nein und 3. A ab. Ihr hoffentlich auch!

Hier noch eine Pappsatt Produktion zu dem Thema und fürs Auge & nähere Information von MediaSpree versenken!

Das Mayday-Motto im Praxistest

Ich be.streik mal… Wie denn genau und wo überhaupt? Das Maydaybündnis lädt am kommenden Samstag zum Workshop rund um das Thema: Streiken in prekären Zeiten

Update: einen Indymedia-Bericht zur Veranstaltung findet ihr hier

aus dem Ankündigungstext:

ICHSTREIK, oder warum das so schwer ist…

Streik ist in aller Munde: ob Bahn, BVG oder Post. Alle streiken. Doch wie streike ich, wenn ich im Wachschutz arbeite? Wie streike ich als alleinerziehende Mutter? Wie streike ich als Praktikant, wenn mir alles zuviel wird? Wie streike ich als Putzkraft oder als Haushaltshilfe? Wie und gegen wen streike ich, wenn ich das Projekt bis dann und dann fertig haben muss, weil ich ansonsten kein Geld bekomme? Wie streike ich als Flüchtling? Wie streike ich als Honorationskraft? Wie….???

In dem Workshop sollt IHR im Vordergrund stehen. Denn: wir wissen nicht die Antworten auf die Fragen. Vielmehr wollen wir mit Euch über Eure spezielle Situation reden. Wir wollen mit Euch diskutieren und in einen produktiven Austausch über Möglichkeiten des Arbeitskampfes und der Organisierung kommen, gerade in all den beschissenen, prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen, in denen wir alle stecken. Alltägliche Angst und alltäglicher Druck, all die Sorgen, die wir haben – da fällt es manchmal schwer darüber nachzudenken, etwas zu verändern. Der Workshop soll Euch den Raum bieten genau für dieses Nachdenken und für die gemeinsame Diskussion. Und wer weiß, vielleicht entsteht daraus auch mehr…

Ich Be-Streik Mal, oder? Workshop zu Streiken in prekären Zeiten
24.05. 18:00 Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4

Am Freitag: Party für praktische Bewegungsfreiheit

Am Freitag noch nichts vor? Kein Problem. Wir haben einen guten Tipp: BorderCrossing – eine Benefiz-Party für praktische Bewegungsfreiheit im Festsaal Kreuzberg. Beginn ist pünktlich um 23:59 Uhr. Live-Musik gibts von Brockdorff Klang Labor, später von den Plattentellern. Unten ein kleiner Teaser und die genauen Facts.

//Migration hat viele Gesichter. Eines davon ist Flucht. Gründe dafür gibt’s mehr als genug: politische Verfolgung, zu wenig Geld, Lust auf was anderes. Mauern und rassistische Einwanderungspolitik wiederum setzen dem Drang nach globaler Bewegungsfreiheit Grenzen. Aber nicht immer. Denn es gibt Mittel und Wege diese Grenzen zu überwinden, so zum Beispiel die binationale Schutzehe. Das Problem am Heiraten ist weniger, dass es heutzutage ziemlich out ist. Vielmehr sind die Finanzen das lästige an der Liebe fürs Hierbleiben. No money – no stay? Nicht mit uns! Denn wir finden: alle müssen sich frei bewegen können – nicht nur beim tanzen. Zu letzterem laden wir euch ein. Für die gute Sache, Techno und das Tanzbein. Be there or be square!//

Musik
// Brockdorff Klang Labor (live)
// Michael Placke (Exquisite Berlin/ Reclaim the Sparkasse)
// cath‘n‘dan (Eintakt)
// Herr Süss & Herr Sauer (Bounce)
// Christin & Ultraviolett (Romantik)

Visuals
// Vantage. (gprax)
// nice clean cut (gprax)

Freitag 16.05.08 // 23.59h
Festsaal Kreuzberg // Skalitzer Str. 130 // Kottbusser Tor

Danke! Merci! Thanks! Gracias! Spacibo!

nö
Ein paar Tage sind nun seit der Mayday-Parade vergangen. Zufrieden und voller Lust auf das nächste Jahr und die Zeit bis dahin blicken wir auf den 1. Mai zurück. An dieser Stelle möchten wir aber noch einmal die Gelegenheit nutzen und Danke! sagen.
Ein riesiges Danke geht an all diejenigen, die den Tag zu einem wahren Feier- und Kampftag der Lohnabhängigen und sonstwie Unterdrückten gemacht haben. Danke an alle HedonistInnen, an alle aufbegehrenden Jugendlichen, an die Flüchtlinge aus Berlin und Brandenburg, an alle prekär Beschäftigten und Studierenden. Ihr wart richtig viele und ihr wart super! (mehr…)

3. Mayday-Parade in Berlin

Nun ist es schon wieder vorbei: Der dritte Mayday in Berlin fand mit bis zu 7000 Teilnemer_innen statt. Natürlich gibt es unzählige Eindrücke vom 1. Mai, aber um es kurz zu halten: Es war toll!

Eine erste Einschätzung könnt ihr auf indymedia lesen.Und wie üblich: Während einige dem 1. Mai ein Politisches Comeback bescheinigen und offenbar die Diskussion über Proteste gegen die zunehmenden prekären Arbeitsverhältnisse begonnen hat, wagt der Politologe und Aktivist Peter Grottian Verbesserungsvorschläge für die Mayday-Parade im nächsten Jahr vorzubringen.

Neue Ideen wurden aber auch schon in diesem Jahr umgesetzt. Frei nach dem Slogan der zapatistischen Rebellion schreiten auch wir fragend voran. So hat die Gruppe FelS (Für eine linke Strömung) dieses Jahr unter dem Motto Die drei ??? eine Umfrage durchgeführt, bei der unsere eigenen Lebensbedingungen in den Vordergrund gerückt werden sollten. Mit Fragebögen und Interviews wurden Antworten auf die Lenbensrealitäten den Teilnehmenden, Gemeinsamkeiten und Widerstandsmöglichkeiten gesucht. Es ging darum herauszufinden wer wir – diejenigen auf der Parade – sind, wie wir uns ein schönes Leben vorstellen, wie dieses verwirklicht werden kann und was uns daran hindert das zu tun. Im Laufe der nächsten Monate soll es ein Auswertungs- und Diskussions-Treffen zu dieser Selbstuntersuchung geben. Nähere Infos demnächst hier.

Bilder von der Parade sind hier anzuschauen:

Umbruch Bildarchiv
Indymedia
Flickr1
Flickr2
Flickr3
Flickr4
Video freundeskreis videoclips
Ein Video der Samba-Band
Ein Radio Interview mit Philipp Stein einem Sprecher des Berliner Mayday-Bündnisses

Falls ihr uns eure Eindrücke schildern wollt, dann schreibt uns oder kommt zu unserem offenen Bündnistreffen am 13.Mai 2008 ab 19:30 im Versammlungsraum im Mehringhof (Gneisenaustr. 2a, Kreuzberg).

Die weiteren nächsten Termine:

7.5.08. 20:00 Zielona Gora, Grünbergerstr. 73
1968 und die ArbeiterInnen in Europa, Buchvorstellung mit Bernd Gehrke

9.5. 19:30 Cafe Größenwahn, Kinzigstr. 9
Heuschrecken sind keine Lösung, zur Kritik an einer falschen Kapitalismusvorstellung: mit Lothar Galow-Bergemann und TOP Berlin

16.05. 23:30 Festsaal Kreuzberg, Skalitzerstr. 130
„Bordercrossing“ Antira-Soliparty mit Brockdorff Klang Labor // Michael Placke // cath’n‘dan // Herr Süss & Herr Sauer // Christin & Ultraviolett

24.05. 18:00 Haus der Demokratie, Greifswalder Straße 4
Ich Be-Streik Mal, oder? Workshop zu Streiken in prekären Zeiten

Redebeiträge auf dem Mayday am 1. Mai in Berlin
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arranca!-Extra zum Mayday

Pünktlich zum 1. Mai erscheint eine neue Ausgabe der arranca!-Extra, die dieses Mal eine Mayday-Edition sein wird. Zu Wort kommen unter anderem verschiedene Gruppen aus dem Berliner Maydaybündnis, so gibt es bspw. Artikel der Kampagne „Mediaspree versenken!“, vom ak moB über Verwertungslogik und Normierungszwänge oder vom Berliner Bündnis gegen Privatisierung über das Volksbegehren „Unser Wasser“. Die a!-Extra wird auf der Maydayparade kostenlos verteilt werden. Ihr findet sie zudem in linken Buchläden und Cafes in Berlin und hier als pdf zum Download.

3, 2, 1 …Mayday!

1. MAI//14 UHR//BOXHAGENER PLATZ//FRIEDRICHSHAIN
Die Sonne scheint, die Zeit rennt, der Mayday steht vor der Tür! Wir möchten noch einmal alle SuperheldInnen des prekären Alltags, alle als „Überflüssige“ abgestempelten und alle anderen Protest- und Tanzwütenden auffordern, sich auf der Maydayparade einzubringen. Die Parade ist eure Plattform, nutzt sie! Damit eure müden Knochen schon einmal wissen, worauf ihr euch einlasst, einmal die Route zum mitschreiben: Auftakt wird um 14:00 auf dem Boxhagener Platz in Friedrichshain sein, über die Grünberger Str., Wedekindstr. geht es zur Marchlewskistr., bevor wir kurz vor der Warschauer Brücke wieder auf die Warschauer Strasse einbiegen. Hier auf der Brücke findet die erste Zwischenkundgebung statt, in der sich thematisch Mediaspree gewidmet wird. Weiter über die Oberbaumbrücke, die Skalitzer hoch, scharf rechts in die Wrangelstrasse, wo vor Lidl Kundgebung No. 2 stattfindet. Zurück auf die Skalitzer und ab zum Spreewaldplatz, wo der Abschluss stattfinden wird.

Wie bei allen politischen Veranstaltungen kann es auch beim Mayday zu Repression kommen. Falls ihr Fest- oder Ingewahrsamnahmen beobachtet, fragt den/die Betroffene/n nach Namen und Geburtsdatum und meldet dies dem Berliner Ermittlungsausschuss, der den ganzen Tag unter 030/ 69 22222 erreichbar ist.

Wir sehen uns auf der Parade!

Action im Jobcenter

Etwa 30 Aktivisten aus Erwerbslosengruppen, dem Berliner Sozialforum und dem Mayday-Bündnis besuchten das Jobcenter in der Kochstraße 30-31 mit Kuchen, Warteplätzchen und alternativen Beratungsmöglichkeiten. Sie protestierten gegen die Art der Behandlung der Erwerbslosen in den Jobcentern.
„Sie werden Kunden genannt und als Sicherheitsrisiko behandelt“, erklärte eine Sprecherin der Erwerbslosengruppen. Sie verwies auf die Absperrungen im Eingangsbereich. Die Jobsuchenden müssen in der Reihe stehen, wie am Flughafen. Jedes Ausscherren aus der Reihe wird durch die Absperrungen verhindert. Daher gab es auch spontan aus der Warteschlange Applaus, als am 24.4.08 gegen 11 Uhr die AktivistInnen mit einen Tisch in das Foyer traten, auf denen Warteplätzchen, Kuchen, Tee und Kaffee angeboten wurden. Weniger erfreut war das Wachpersonal, dass sich zwischen AktivistInnen und Ausgang aufbaute und die Protestierenden für Verzögerungen im Ablauf verantworltlich machte. Diese Spaltungstendenz wurde aber von Wartenden nicht aufgegriffen. Nachdem der Bezirksleiter des Jobcenters Ullrich Weigel erklärte, dass er auf eine Anzeige verzichte, erklärten sich die AktivistInnen bereit, den Tisch mit den Infos und dem Imbiss am Eingang vom Jobcenter aufzubauen.

TAZ-Artikel // Indymedia // AG-Soziales-Berlin // Video zur Aktion

Der Investor kommt! Ihr auch?

investorAm Samstag, den 26.04. von 15 – 17 Uhr und am Sonntag, den 27.04. von 10 – 12.30 Uhr werden im Haus Eisenbahnstraße 48 einige derzeit vermietete Wohnungen von InvestorInnen besichtigt. Hintergrund ist, dass Mietwohnungen des Hauses in Eigentumswohnungen umgewandelt werden sollen. Die Rendite lockt und bedeutet die Kündigung von zum Teil langjährigen MieterInnen. Wir kommen auch! (mehr…)

Big in Japan: Mayday in Tokyo und darüber hinaus

(English version below)
„We live. Therefore we resist.“ So steht es im Aufruf zu den Mayday-Paraden, die dieses Jahr in Japan stattfinden werden. Mit Paraden in fünf verschiedenen japanischen Städten wird sich auf den Protest gegen den G8-Gipfel 2008 in Hokkaido eingestimmt. Im Vorfeld und während des 1. Mais sind zwei AktivistInnen der Freeter Union, einer linken Gewerkschaft, in Berlin zu Gast. Wir wollen die Gelegenheit nutzen und in gemütlicher Atmosphäre Filme über die Paraden der letzten Jahre in Japan schauen und Perspektiven gegen Prekarisierung zu diskutieren. Natürlich werden die beiden zudem über den Stand der Dinge bei der No-G8-Mobilisierung berichten.

// Big in Japan? Filme und Diskussion zu Mayday und G8 // Sonntag 27.04. // 19.30 Uhr // New Yorck im Bethanien

Mehr Infos zum G8 in Japan: http://gipfelsoli.org/Home/Hokkaido_2008 // http://a.sanpal.co.jp/no-g8/

Big in Japan? Films and Discussion about Mayday and the G8
(mehr…)

Mayday und Globale präsentieren: Beamer raus zum Widerstand.

Videokundgebung am 23. April, 19.30 Uhr auf dem Boxhagener Platz in Friedrichshain.

Das Berliner Mayday-Bündnis veranstaltet zur Mobilisierung der diesjährigen Mayday-Parade am 1. Mai im Vorfeld ein Public-Screening in Zusammenarbeit mit dem Globale-Filmfestival. Neben Redebeiträgen gibt’s ausgewählte Videoclips zum prekären Alltag und dem organisierten Widerstand dagegen. Musikalisch begleitet wird die Show durch DJs der Hedonistischen Internationale.

Für Interessierte, die sich über den Mayday informieren oder bei der konkreten Vorbereitung mit helfen wollen, gibt es immer Mittwochs ab 17 Uhr das Mayday-Cafe im Zielona Gora, Grünberger Straße 73 in Friedrichshain (direkt am Boxhagener Platz). Und zwar mit Programm:
- 23.04.: Bastelworkshop zum Mayday und Vorbereitung der Videokundgebung
- 30.04.: Letzte Infos zum Mayday, Diskussion und Basteln von Demomaterial

Also: erst eifrig basteln, dann gediegen Filme schauen!

MediaSpree – oh nee!

Am Samstag fand der dritte Kiezspaziergang der Initiative MediaSpree versenken! statt. Bis zu 1000 Menschen nahmen daran teil, um gegen die Umstrukturierungspläne am Spreeufer in Friedrichshain und Kreuzberg zu demonstrieren. Ein Artikel dazu findet sich hier.

Schluss mit der hässlichen Stadtumstrukturierung – MediaSpree versenken! So oder so ähnlich werden es die meisten der Teilnehmenden gedacht haben und zogen so vom Boxhagener Platz zum autonomen Kulturzentrum Köpi. Auf dem langen Spaziergang wurde an verschiedenen Stellen halt gemacht, um die immer weiter um sich greifende Gentrifizierung zu thematisieren. (mehr…)

und weiter geht’s… Neuer Clip und Offenes Treffen

Den aufmerksamen Youtube-Beobachterinnen und Beobachtern ist es wahrscheinlich schon aufgefallen: Nachdem der erste Mayday-Kurzfilm bereits über 2000 Mal angesehen wurde, ist jetzt auch eine zweite Version im Netz zu finden. Viel Spass damit:

Am Dienstag, den 22.4.2008 um 19:30 findet im Versammlungsraum des Mehringhof (Gneisenaustr. 2a, Xberg) das nächste offene Treffen des Berliner Maydaybündnisses statt. Es sind alle eingeladen an der Vorbereitung der Parade und den Aktionen im Vorfeld teilzunehmen!

Klebt uns, tragt uns, lest uns, hängt uns auf!

Ist euch beim Spaziergang durch euren Kiez etwas aufgefallen? Nein, wir meinen nicht die Galerien und Szene-Bars die überall aus dem Boden sprießen und auch nicht das Ordnungsamt, dass gerade eure Hundeleine nachmisst. Denkt noch mal nach. Ja, genau! Die Maydayplakate! Schick, wa? Wie, ihr habt die noch nicht gesehen? Die sind nicht in eurer Strasse verklebt, hängen nicht in eurem Lieblingscafe und auch an eurem Arbeitsplatz fehlen sie noch? Das läßt sich ändern! Die Plakate und der Aufruf (deutsch, englisch) zur Maydayparade 2008 sind aus dem Druck und möchten verteilt, verklebt und aufgehangen werden. Ihr findet sie im Buchladen Schwarze Risse in Prenzlauer Berg und Kreuzberg, im Daneben in Friedrichshain und im Bethanien.

Mayday-Shirt 2008Passend zu den Plakaten gibt es nun auch Mayday-Shirts zu den unterschiedlichen Motiven: IchStreik / IchPause / IchStress. Außerdem verschiedene Mayday-Buttons, die gern nachgemacht werden dürfen.

Springer enteignen!

Enteignet SpringerHeute vor 40 Jahren wurde Rudi Dutschke in Berlin auf offener Straße mit den Worten „Du dreckiges Kommunistenschwein“ niedergeschossen. Mitgeschossen hatte – so die Meinung der vielen empörten Menschen, die abends zur Springerzentrale zogen – auch die BILD-Zeitung, deren Schlagzeile an diesem Tag „Rudi Dutschke – Staatsfeind Nr. 1″ lautete. Die Grundlinie der Springer-Medien hat sich seit dieser Zeit kaum geändert, wie ein Blick in die heutige Ausgabe der „Welt“ zeigt. Springers dauerdefizitäres Renommierblatt meldet pünktlich zum Jahrestag des Dutschke-Attentats „Linke Gewalt nimmt dramatisch zu“. (mehr…)

Ohren auf: Der Mayday-Mobilisierungs-Jingle ist da

Hier könnt ihr euch den aktuellen Jingle anhören, runterladen und zu Anlässen verschiedenster Art der Öffentlichkeit präsentieren:

und hier auch als Download (Rechtsklick, Ziel speichern unter…)

Mobilisierungs-Clip online!

Nach dem die Mayday-FreundInnen aus Spanien schon vorgelegt haben, möchten wir natürlich nicht mit leeren Händen da stehen. Damit es spannend bleibt, gibt es für den Anfang nur den ersten von insgesamt drei Clips:

In DVD-Qualität runterzuladen bei RAPIDSHARE